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Vom Young European Truck Driver zum Transportunternehmer

Martin Huber aus Rifferswil ist schon seit langem mit der Marke Scania verbunden. War er doch im Jahr 2003 der erste Teilnehmer aus der Schweiz der unser Land am Young European Truck Driver (YETD) Finale in Schweden vertreten durfte. Nun hat er den Schritt in die Selbständigkeit gewagt – da darf ein Scania an seiner Seite nicht fehlen.

Text/Foto: Scania Schweiz AG

Im Jahr 2003 führte Scania CV AB erstmals den YETD-Wettbewerb durch mit dem Ziel, junge Berufsfahrer bis max. 35 Jahre in der Ausübung ihres vielfach unterschätzen Aufgabe zu unterstützen und zu fördern. Bei dieser ersten europäischen Austragung durfte Martin Huber die Schweiz vertreten. Mit dem 5. Rang gelang es ihm die Ehre der Schweiz und unserer Transportbranche erfolgreich zu vertreten.

Auch in den folgenden Jahren riss der Kontakt nie ab und man sah Martin Huber an weiteren YETD-Ausscheidungen oder den damals noch häufiger stattfindenden Nutzfahrzeug-Ausstellungen. Doch irgendwann holte auch ihn die Alterslimite von 35 Jahren ein und er konnte nicht mehr aktiv am YETD-Wettbewerb teilnehmen. Doch auch das hinderte ihn nie, als Besucher oder Fan den einen oder anderen bekannten Berufskollegen vor Ort anzufeuern.

Mit der Öffnung der Alterslimite auf die neu genannte Scania Driver Competition 2019 war das Teilnahmefenster auch für Martin wieder offen und er nutzte die Chance um sich in einem ersten Schritt für das nationale Finale und später dann für das europäische Finale zu qualifizieren. Den ersten Schritt absolvierte er mit Bravour, der zweite gelang ihm nach einem eher unbefriedigenden ersten Tag nicht mehr ganz und so reichte es ihm nicht, sich ein zweites Mal für das grosse europäische Finale zu qualifizieren.

Schon damals berichtete Martin Huber von seinen Zukunftsplänen, in denen die Marke Scania eine wichtige Rolle spielen würde. Diese sahen vor, dass er sein über die letzten Jahre erlangte Wissen im Bereich von Kranarbeiten nutzen wollte und sich mit einem neuen Scania R650 B 10x4*6 in die Selbständigkeit wagen wollte – ein Vorhaben, das von der ganzen Familie unterstützt wurde. So gründete er die Huber Krantransporte GmbH (www.huberkran.ch) und kaufte einen bereits im Aufbau befindlichen Scania R650 B 10x4*6.

Das durch solche Wettbewerbe ausser einer gesunden Rivalität, denn gewinnen will ja schliesslich jeder, auch neue Freundschaften entstehen können, zeigt wofür solche Competition gut sein können. So pflegen Martin Huber und Dominik Vögeli, der Schweizer Vertreter an der letztjährigen Scania Driver Competition, eine tiefe Freundschaft die sogar dazu führte, dass Dominik zusammen mit seiner heutigen Ehefrau Corina das Fahrzeugdesign sowie den gesamten Firmenauftritt von der Visitenkarte bis zum Internetauftritt gestalten und realisieren durfte.

Am 3. April 2020 war es dann soweit und Martin Huber durfte zusammen mit seinen Liebsten sein neues Fahrzeug in Empfang nehmen. Doch bevor er seine ersten Arbeiten mit seinem Fahrzeug in Angriff nehmen konnte, musste er sein vorhandenes Wissen mit den Besonderheiten seines neuen Fahrzeuges, inkl. des leistungsfähigen Effer 955 8S & Jib 6S Frontkranes erlernen.

Das neue Basis-Fahrzeug war ihm nicht ganz unbekannt, durfte er doch bereits die letzten Jahre auf einem Scania seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Etwas mehr Zeit musste in das Erlernen des neuen 95 m/t Frontkranes investiert werden, da diese Arbeitsgeräte in den vergangenen Jahren immer komplexer und mit neuen Funktionen ausgestattet wurden.

Auch vier Monate nach dem Schritt in die Selbständigkeit bereut Martin Huber diesen zu keiner Sekunde. Auch mit der Arbeitsauslastung sei er mehr als nur zufrieden. Schon sehr schnell haben sich seine Dienstleistungen und Qualitätsarbeit in der Branche herumgesprochen, so dass er und sein neues Fahrzeug schon sehr schnell und gut ausgelastet sei, weiss er zu berichten.