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Härtefallhilfe: Kantone in der Verantwortung!

Die ASTAG begrüsst den Beschluss des Bundesrats, die Härtefallhilfe auf 1,0 Mia. Franken zu erhöhen, «ausdrücklich». Stark gefordert seien jetzt die Kantone. Ihr Engagement entscheidet über das Schicksal von zahlreichen Unternehmen, «vorab auch in der Reisebusbranche und im Taxigewerbe».

Text: tCH.online / Foto: pixabay.com

Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG nimmt den Entscheid des Bundesrats zur Härtefallhilfe gemäss Medienmitteilung «erfreut und mit grosser Erleichterung zur Kenntnis». Aufgrund der behördlichen COVID-19-Massnahmen würden sich in der privaten Reisebusbranche und im Taxigewerbe zahlreiche Unternehmen in einer verzweifelten Situation befinden.

«Wir müssen leider mit einer eigentlichen Konkurswelle rechnen», sagt ASTAG-Zentralpräsident Thierry Burkart: «Auf dem Spiel steht das Schicksal von vielen traditionsreichen, familiengeführten KMU-Betrieben!»

Im Namen der Mitglieder dankt die ASTAG daher dem Bundesrat ausdrücklich für die Aufstockung des Hilfskredits von 400 Mio. auf 1,0 Mia. Franken. In der aktuellen, historisch einmaligen Krisensituation sei dies «die einzige Möglichkeit, den betroffenen Unternehmen in ihrer Notlage helfen zu können».

Wichtigste Forderung der ASTAG erfüllt

Die wichtigste Forderung der ASTAG aus der Vernehmlassung von letzter Woche ist damit erfüllt. «Die Härtefallfirmen, darunter die Reisebusbranche und das Taxigewerbe, dürfen wieder Hoffnung haben», stellt Thierry Burkart fest.

Stark gefordert bleiben gemäss der ASTAG die Kantone. Als Vorbedingung müssen sie sich nämlich in jedem Fall an der Härtefallhilfe beteiligen. Ansonsten wäre gemäss COVID-19-Gesetz des Parlaments gar keine Unterstützung durch den Bund möglich. Erfreulicherweise seien aber auch hier «die Signale überwiegend positiv».